Technische FAQs

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Wie ist der Aufbau und die Funktion von Fehlerstrom-Schutzeinrichtungen?

 

Der Summenstromwandler erfaßt alle Leiter (L, N) eines Stromkreises. In der fehlerfreien Anlage ist die Summe der hin- und rückfließenden Ströme gleich Null.
Im Auslöserelais reicht der magnetische Fluss des Permanentmagneten aus um den Schlaganker in der « Nicht-Ausgelöst-Position » zu halten. Im Fehlerfall fließt ein Fehlerstrom zur Erde ab und die Summe aller Ströme ist folglich im Summenstromwandler ungleich Null und erzeugt so in der Sekundärwicklung eine Spannung. Diese Spannung treibt einen Strom durch die Erregerwicklung im Auslöserelais und schwächt das Feld des Dauermagneten. Die Kraft der Feder reicht jetzt aus um den Schlaganker in die « Ausgelöst-Position » zu bewegen und dadurch wiederum die Mechanik des Schaltschlosses zu  aktivieren, das die Kontakte des FI´s mit Hilfe eines Federkraftspeichers aufreißt.
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