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  • Lückenlose Nachverfolgbarkeit von Genussmitteln

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  • Schneider Electric erweitert EcoStruxure für die Lebensmittel- und Getränkebranche um ein neues Modul für Nachverfolgbarkeit und Überwachung 
  • Der neue Prototyp verbindet die Fachkompetenz von Schneider Electric im Lebensmittel- und Getränkebereich mit der Fachkompetenz von Microsoft im Blockchainbereich 
  • Schneider Electric und Microsoft engagieren sich gemeinsam für die Bereitstellung nachhaltiger Lebensmittel

Ittigen/Bern, 3. Mai 2018 – Die End-to-End-Traceability von Produkten ist eine grosse Herausforderung für Unternehmen der Lebensmittel- und Getränkebranche. Vor diesem Hintergrund entwickelt Schneider Electric das neue «End-to-End-Traceability»-Tool. Es überwacht Produkte entlang der gesamten Lieferkette. Zu diesem Zweck kombiniert Schneider Electric sein Know-how im Lebensmittel- und Getränkebereich mit der Blockchain-Kompetenz von Microsoft. 

Die Nachverfolgbarkeit von Produkten in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ist zur Priorität geworden. Dies angesichts immer komplexer werdender Lieferketten, strengerer Vorschriften und steigender Ansprüche der Verbraucher. Dabei geht es um sehr viel: Markenreputation, Einhaltung von Compliance-Vorschriften, Wettbewerbsvorteile und Kosten. Der Ende 2017 veröffentlichte Allianz Global Corporate & Specialty Report geht davon aus, dass die Versicherungsansprüche für jeden Produktrückruf durchschnittlich 9,5 Millionen US-Dollar betragen. Damit liegt die Lebensmittel- und Getränkeindustrie hinter der Automobilindustrie auf Platz zwei. Ein System zur Produktnachverfolgung einzurichten, kann in der Lebensmittel- und Getränkebranche sehr komplizert sein; angesichts der vielen Beteiligten innerhalb der Lieferkette (Produzenten, Lieferanten, Distributoren, Vertrieb oder Transport). 

Schnellere Produktrückrufe dank End-to-End-Traceability 

Anlässlich des Innovation Summit, am 5. und 6. April 2018 in Paris präsentierte Schneider Electric sein Konzept für die neue «End-to-End-Traceability»-Anwendung als Bestandteil von EcoStruxure für die Industrie. «Diese Form der End-to-End-Traceability ermöglicht wesentlich schnellere Produktrückrufe», sagt Benjamin Jude, Entwickler im Bereich Lebensmittel und Getränke bei Schneider Electric. 

Elektronischer Pass für jedes Produkt 

Schneider Electric verfügt über sehr viel Fachkompetenz in der Lebensmittel- und Getränkebranche – gehören doch 21 der 25 weltweit grössten Unternehmen dieser Industrie zu den Kunden von Schneider Electric. Deshalb hat das Unternehmen einen Prototyp im Downstreambereich der End-to-End-Traceability entwickelt. Zusammengearbeitet hat Schneider Electric dazu mit einem grossen Handelskonzern für Frischwaren, einem Händler und einem Transportunternehmen. «Mit unserem Prototyp können diese Unternehmen einen elektronischen Pass für jedes Produkt erstellen, um die Smart Contracts untereinander vollständig zu automatisieren», erklärt Jude. «Durch die Nutzung des IoT kann beispielsweise eine ununterbrochene Kühlkette gewährleistet werden.» Zusätzlich zu der Garantie einer lückenlosen Nachverfolgbarkeit der Produkte spart die «End-to-End-Traceability» ausserdem Zeit, in dem sie den Händler in Echtzeit über jede Verzögerung bei Lieferung oder Produktion informiert. 

Cloud-Computing und Blockchain-Technologie von Microsoft 

«End-to-End-Traceability» beinhaltet die innovativen Technologien von Schneider Electric, einschliesslich Sensoren von Telemecanique Sensors für die Erfassung von Erschütterungen und Luftfeuchtigkeit sowie ein «Click-to-Cloud»-System für die sichere Übermittlung von Informationen von vernetzten Objekten und Sensoren. Um die Informationen aus diesen unterschiedlichen Quellen effizient zu verwalten, nutzt Schneider Electric die Fachkompetenz seines Partners Microsoft mit der Azure Cloud-Computing-Plattform und der Blockchain-Technologie. 

«Blockchain ist eine digitale Technologie, die es allen Mitgliedern eines Ökosystems ermöglicht, automatisch auf eine allgemeine und alleinige Basis für alle ihre Interaktionen zurückzugreifen», sagt Thomas Conte, Cloudentwickler und Blockchain-Spezialist bei Microsoft. «Diese Basis ist für jeden Einzelnen vollkommen transparent und jeder Einzelne leistet einen Beitrag zu ihrer Herstellung und Speicherung. Dadurch wird Vertrauen zwischen den Mitgliedern geschaffen.» Microsoft agiert als Partner von Schneider Electric, um die am besten geeignete Blockchain-Technologie zu verwenden und mit Azure Blockchain als Dienstleistung sehr schnell den Nachweis der Machbarkeit dieses Konzepts zu erbringen. «Die Smart Contracts fördern die Basis, die von allen Beteiligten geteilt wird, um Aufgaben wie Zahlungen oder Produktrückrufe automatisch abzuwickeln und so die Zusammenarbeit aller zu verbessern», so Conte weiter. Die zwischen den einzelnen Beteiligten vereinbarten Bedingungen für die Dienstleistungen werden automatisch eingehalten (Lieferzeiten, Temperatur, Feuchtigkeit, Erschütterungen etc.). Alle telemetrischen Daten werden sicher in der Blockchain archiviert und von allen Mitgliedern geteilt, um die Nachverfolgbarkeit zu gewährleisten. Ausserdem garantieren das eingesetzte Blockchainprotokoll (Ethereum) und die zielgerichtete Führung und Kontrolle (Konsortium-Blockchain) den Aufbau eines Projekts mit einem sehr niedrigen Energieverbrauch. 

Schneider Electric, Microsoft und ihre Partner wollen den Nachweis der Machbarkeit dieses Konzepts in den nächsten Monaten weiterverfolgen, bevor die Lösung auf den Markt gebracht wird.

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