• Schneider Electric baut Digital Services Factory zur schnelleren Entwicklung von IIoT-Lösungen

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  • Accenture ist Teil der Digital Services Factory von Schneider Electric
  • Verkürzung der Zeit zwischen Produktkonzeption und Markteinführung auf unter acht Monate
  • Accenture-Studie besagt, dass Industrieunternehmen unzureichend digital aufgestellt sind

Ittigen/Bern, 29. Mai 2017 – Accenture und Schneider Electric haben gemeinsam die Digital Services Factory lanciert. Dabei handelt es sich um eine «virtuelle» Fabrik, mit der Schneider Electric neue Produkte innerhalb kurzer Zeit entwickeln und skalieren kann. Der Fokus liegt bei Produkten in den Bereichen vorbeugende Wartung, Anlagenüberwachung und Energieoptimierung


Fachkräfte von Schneider Electric und Accenture arbeiten in der Digital Factory. Gemeinsam erfassen sie Daten aus Millionen vernetzter Geräte in der Infrastruktur von Schneider Electric und an Kundenstandorten. Damit entwickeln sie neue Services in viel kürzerer Zeit als bisher und zwar von der Konzeption über die Industrialisierung bis zur Markteinführung. «Schneider Electric will 80 Prozent der Zeit einsparen, die zwischen Produktidee und Markteinführung liegt», so Karim Chaabouni, Managing Director in der Industrial Practice bei Accenture. «Sie wollen Innovationen auf jeder Ebene zugänglich machen – von vernetzten Produkten über die Kontrolle der Netzwerkperipherie bis hin zu Analytics, Apps und Dienstleistungen. Mithilfe von Accenture und der neuen Factory wird ihnen genau das gelingen.»

Schneller zu neuen Services dank Digital Factory

Die Digital Factory bietet eine Fülle von Services: darunter die Entwicklung und Generierung neuer Ideen, das Konzipieren und Testen potenzieller Angebote, die Implementierung und Skalierung von Lösungen und nicht zuletzt die Analyse- und IoT-Funktionen zur schnelleren Bereitstellung der neuen Services. «Wir treiben die Digitalisierung unseres Geschäfts voran, und die Digital Factory wird unsere Anstrengungen erheblich beschleunigen», erklärt Cyril Perducat, Executive Vice President IoT & Digital Transformation bei Schneider Electric. «Dank neuer Möglichkeiten, wie Analysefunktionen, Design Thinking, schnelle Erstellung und Iteration von Serviceprototypen, können wir neue Services jetzt viel schneller einführen.»

Accenture ist Teil der Digital Factory

Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen eines Fünfjahresvertrags, den Schneider Electric im Januar 2016 mit Accenture abgeschlossen hat. Accenture unterstützt Schneider Electric bei der laufenden Einführung IIoT-fähiger Lösungen und digitaler Services. Zur Digital Factory hat Accenture beigetragen durch strategische und technische Beratung sowie durch Change-Management-Services. Dabei bietet das Unternehmen diverse Dienstleistungen rund um die innovative Konzeption und Entwicklung kundenorientierter Lösungen, neue Geschäftsmodelle und Analysen sowie den «New Digital Service Lifecycle», der Kundenanalysen mit einer flexiblen, iterativen Implementierung und Bereitstellung von Services kombiniert.

EcoStruxure: IoT-fähige Systemarchitektur

Die Digital Services Factory ist Teil der Programme von Schneider Electric zur kürzlich eingeführten Plattform «EcoStruxure». EcoStruxure ist die offene, interoperable, IoT-fähige Systemarchitektur von Schneider Electric. Sie bietet den Kunden echten Mehrwert hinsichtlich Sicherheit, Zuverlässigkeit, Effizienz, Nachhaltigkeit und Konnektivität. EcoStruxure greift auf Technologien rund um IoT, Mobilität, Sensoren, Cloud, Analysen und Cybersicherheit zurück. Sie bietet Innovationen auf jeder Ebene: von vernetzten Produkten über Edge Control und Anwendungen bis zu Analyselösungen und Services. EcoStruxure wurde in mehr als 450'000 Installationen implementiert, unterstützt 9'000 Systemintegratoren und vernetzt über eine 1 Milliarde Geräte. Weitere Informationen finden Sie in der Broschüre zu EcoStruxure.

Studie zeigt: Industrieunternehmen unzureichend digital aufgestellt

Fertigende Industrieunternehmen sind zwar von der Bedeutung digitaler Technologien überzeugt. Das zeigt eine Studie von Accenture. Dennoch laufen sie Gefahr, Marktanteile und Gewinne einzubüssen. Das liegt daran, dass sie nicht ausreichend digital aufgestellt sind und nur über eine geringe Innovationskraft verfügen. Die Auswirkungen digitaler Disruption spüren bereits zwei Drittel der von Accenture befragten Industrieunternehmen. Jedoch bei der Hälfte sind umfassende Investitionen in diesem Bereich bisher nicht Teil der übergeordneten Geschäftsstrategie

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